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Unser Bildungsangebot

Lehrgang DLRG-Gerätetauchschein** (CMAS**) (Nr.: 2026-0026)

Status
zahlreiche freie Plätze vorhanden
Zielgruppe

Taucher, die Interesse an der Einsatztaucherausbildung haben und hierzu den Gerätetauchschein** 615 (CMAS**) absolvieren möchten.

Voraussetzungen
(einzureichen bis 01.04.2026)
  • Voraussetzungen gemäß Anweisung für die Ausbildung und Prüfung zum Freizeitgerätetauchen in der DLRG
  • DLRG-Gerätetauchschein* (CMAS*) (614), nicht älter als 40 Jahre zum Meldeschluss
  • Ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung
  • Nachweis des (zusätzlichen) privaten Versicherungsschutzes gemäß Anweisung für die Ausbildung und Prüfung zum Freizeitgerätetauchen in der DLRG
  • Mindestalter 16 Jahre zum Meldeschluss
Ausbildungen
Im Rahmen des Seminars können folgende Ausbildungen gemäß Prüfungsordnung der DLRG erworben werden:
  • DLRG-Gerätetauchschein** (CMAS**)
  • Orientierung beim Tauchen
  • Gruppenführung
Inhalt
  • Tauchgänge zur Vorbereitung auf die Prüfungsthemen
  • Theorieunterricht
Ziele

Der Bewerber soll in Theorie und Praxis mit den Grundsätzen für die selbständige Durchführung von Tauchgängen im Freiwasser vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses soll er Tauchgänge sicher planen und durchführen können.

Veranstalter
Bezirk Breisgau
Verwalter
Ressort Einsatz (Kontakt)
Veranstaltungsort
Hallenbad Neuenburg, Hallenbad Neuenburg
Termine
4 Termine insgesamt
14.04.26 19:30 Uhr bis 20:45 Uhr - Hallenbad Neuenburg
21.04.26 19:30 Uhr bis 20:45 Uhr - Hallenbad Neuenburg
28.04.26 19:30 Uhr bis 20:45 Uhr - Hallenbad Neuenburg
13.06. 10:00 Uhr bis 14.06.26 13:00 Uhr - Zienken, Baggersee

Adresse(n):
Hallenbad Neuenburg : Hallenbad Neuenburg,
Zienken, Baggersee : Zienken, Baggersee,
Meldeschluss
01.04.2026 23:59
Teilnehmerzahl
Maximal: 4
Teilnehmerkreis
Es sind alle DLRG-Gliederungen zugelassen.
Gebühren
  • 30,00 € für Teilnehmende (Die Lehrgangsgebühr ist eine Umlage für den Aufwand der Flaschenfüllungen. Folgende Kosten fallen zusätzlich an: - Badeintritte - Brevetierung - Literatur)
Mitzubringen sind
  • vollständige Tauchausrüstung
Verpflegung
Verpflegung wird nicht angeboten
Unterbringung
Unterbringung wird nicht angeboten
Sonstiges

Ablauf:

  • 2-4 Theorie-Seminare im Vereinsheim der Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg, die Termine werden mit den Teilnehmenden abgestimmt
  • Praktische Ausbildung ab 14.04. im Hallenbad in Neuenburg 
  • Tauchgänge im Freigewässer ab Juni; zusätzliche Termine werden mit den Teilnehmenden abgestimmt

Prüfungen:

  • Beantwortung eines vom Ausbilder vorgelegten Fragebogens zu den vermittelten Lehrinhalten. Dauer der schriftlichen Erfolgskontrolle und die Bestimmungen über das Bestehen der theoretischen Erfolgskontrolle sind auf dem Fragebogen angegeben.
  • Übungen (mit Grundausrüstung): 0.1 45 Sekunden Zeittauchen unter stetiger Ortsveränderung (von etwa 10 Metern). 0.2 30 Meter Streckentauchen ohne Neopren oder 25 Meter Streckentauchen mit Neoprenjacke und -hose. 0.3 7,5 Meter Tieftauchen im Freiwasser. 0.4 40 Minuten Schnorcheln unter Zurücklegung einer Strecke von wenigstens 1.000 Metern, davon je 10 Minuten in Brustlage, Seitenlage, Rückenlage und mit einer Flosse. 0.5 100 Meter Schnorcheln zu einem Gerätetaucher, der auf 5 Meter Tiefe liegt, Transportieren des Gerätetauchers an die Wasseroberfläche und 100 Meter an der Wasseroberfläche, je 50 Meter mit unterschiedlichen Transportgriffen. 0.6 Regelgerechtes Springen mit kompletter DTG - Ausrüstung, aber ohne DTG, aus einer Höhe von 0,5 Meter ins Wasser und Anlegen des DTG an der Wasseroberfläche.
  • 1.0 Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe / mindestens 15 Minuten Dauer / mindestens 1 Taucher und Tauchlehrer 1.1 Deutliches Geben von 3 Unterwasserzusatzzeichen, die auf einer unter Wasser vorgehaltenen Schreibtafel im Wortlaut geschrieben stehen. 1.2 Einhalten eines Abstandes zum Grund von 1 bis 2 Metern bei mehrfach wechselnden Tiefen, so dass kein Sediment aufgewirbelt wird. 1.3 Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung im freien Wasser bis auf 6 Meter Tiefe mit einem deutlichen Stopp auf 9 Meter Tiefe. Nachtarieren mit dem Mund ist zulässig.
  • 2.0 Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe / mindestens 15 Minuten Dauer / mindestens 1 Taucher und Tauchlehrer 2.1 Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen unter angedeuteter Wechselatmung aus dem Atemregler des Bewerbers aus der maximalen Tiefe (vom Tauchlehrer bestimmt) im freien Wasser bis an die Wasseroberfläche mit einem Stopp von 3 Minuten auf 3 Meter Tiefe. (Auf ausdrücklichen Wunsch des Bewerbers kann die Wechselatmung auch durchgeführt werden.) 2.2 15 Minuten Zeitschnorcheln mit vollständiger DTG - Ausrüstung in beliebiger Lage.
  • 3.0 Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe / mindestens 15 Minuten Dauer / mindestens 1 Taucher und Tauchlehrer 3.1 Vollständiges und korrektes Anlegen und Prüfen der eigenen Ausrüstung und der des Tauchpartners vor dem Tauchgang und Versorgen der eigenen und der Ausrüstung des Tauchpartners nach dem Tauchgang. 3.2 Vollständiges öffnen und schließen des Bleigurtes bzw. herausnehmen und wiedereinsetzen der Bleitaschen mit Taucherhandschuhen unter Wasser. 3.3 Nach 10 Minuten Aufsteigen bis an die Wasseroberfläche, anpeilen eines Punktes in etwa 100 Meter Entfernung mit dem Taucherkompass und antauchen des Punktes in 3 bis 5 Meter Tiefe bei einer Querabweichung von höchstens 10 Meter.
  • 4.0 Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe / mindestens 15 Minuten Dauer mindestens 2 Taucher und Tauchlehrer 4.1 Vorbereiten, führen und nachbereiten des gesamten Tauchganges (unter normalen Bedingungen). Für 5 Minuten abgeben des Zweitatemreglers an einen Mittaucher (Atmung des Mittauchers aus dem Zweitatemregler). Der Mittaucher soll als „wenig erfahren“ betrachtet werden. Entsprechend muss bei der Vorbereitung, Führung und Nachbereitung gehandelt werden.
  • 5.0 Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe / mindestens 15 Minuten Dauer / mindestens 2 Taucher und Tauchlehrer 5.1 Transportieren des "verunfallten" Tauchpartners aus 12 Meter Tiefe auf 5 Meter Tiefe und dann langsam an die Wasseroberfläche, an der Wasseroberfläche bis zum Ufer bzw. Boot (wenigstens 50 Meter) und anschließend an Land bzw. an Bord. 5.2 Demonstrieren und Erläutern der Einhelfer-Methode bei der HLW. 5.3 Demonstrieren und Erläutern der Seitenlage und der Schocklage. 5.4 Erstellen eines Tauchgangprotokolls (Zusammenstellung aller wichtigen Daten des "Unfalltauchganges" für den Notarzt).
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